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ARZ
Allgemeines Rechenzentrum
Gesellschaft m.b.H.
Tschamlerstraße 2, 6020 Innsbruck
Grasbergergasse 13, 1030 Wien
Anton-Melzer-Str. 11, 6020 Innsbruck
Rennweg 97-99, 1030 Wien
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Wien: +43 (0) 50 4007 - 5505
Innsbruck: +43 (0) 50 4007 - 1382
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ARZ Aktuell
17.08.2011Erfolgreich erledigt
Migration der Waldviertler Volksbank Horn ins ARZ abgeschlossen.
Im November 2010 hat die Waldviertler Volksbank Horn ihre Systeme zum ARZ migriert. Der Startschuss für dieses Projekt war bereits im Oktober 2009 gefallen. Viele organisatorische und technische Herausforderungen machten eine umfangreiche und vorausschauende Planung in allen Teilbereichen zum Herzstück dieses Großprojekts für die Bank notwendig. Als Hauptverantwortliche agierten Friedrich Dobrounig für das ARZ und Andreas Stocker auf Seiten der Waldviertler Volksbank Horn. Nach mehreren Test-Migrationen wurde am Wochenende vom 5. bis 7. November schließlich die produktive Migration der Systeme zum ARZ durchgeführt.Gut geplant und ausreichend getestet
Mit der Programmierung der Datenübernahme der Kunden und Konten war im Jänner 2010 begonnen worden. Anschließend wurde die Übernahme der Karten, der Daueraufträge und der Sicherheiten in Angriff genommen. Bereits im Mai 2010 konnten die neuen Server inklusive Testsystem in der Bank installiert werden. In drei großen Testmigrationen wurde im Laufe des Projekts die Datenübernahme getestet und immer wieder verfeinert. Aufgetretene Fehler wurden dabei bereinigt und die Übernahmeprogramme wurden überarbeitet, um eine entsprechend hohe Datenqualität gewährleisten zu können. Bis zur endgültigen Umstellung galt es, Mitarbeiter aus den verschiedensten Bereichen und Applikationen auf den neuen Systemen einzuschulen. Im Mai 2010 fanden die ersten Schulungen statt, die meisten Termine wurden aber in den Herbst, möglichst zeitnah zum Umstellungstermin, gelegt. Acht Wochen vor der Umstellung stand in jeder Filiale ein Test-PC zur Verfügung, um jedem Mitarbeiter ausreichend Möglichkeiten zu bieten, sich am Testsystem an das neue EDV-System zu gewöhnen. Als schwierige Aufgabe und gleichzeitig als größtes Risiko stellte sich die Durchführung der Umstellung im Bereich der kundenbezogenen Prozesse dar. Letztendlich konnten die Kontonummern und Kundennummern beibehalten werden und einen Tausch der rund 12.000 Bankomat- und Kundenkarten zeitgleich mit der Migration wurde vermieden. Vorhandene Sachkonten wurden auf neue Kontonummern umgestellt. Im Bereich der Hardware mussten am Umstellungswochenende alle Kontoauszugsdrucker ausgetauscht und die vorhandenen Bankomaten auf die neue SBP-Plattform des ARZ umgestellt werden. Zeitgleich mussten auch die PCs der Mitarbeiter ausgetauscht werden. Bei den Druckern wurde im Zuge der ARZ-Migration eine Pay-per-Page-Lösung umgesetzt. Um die Umstellung für die Kunden möglichst unauffällig zu gestalten, war eine intensive Kundeninformation nötig. Kurz vor dem Umstellungswochenende wurden die Kunden via 15.000 Direct-Mailings über die bevorstehende EDV-Umstellung informiert. Auch die Homepage, die Bank-Nachrichten beim Internet-Banking sowie die Kontoauszüge und die POS in den Filialen wurden als Informationskanäle genutzt.
Monats-Ultimo als Herausforderung
Alle Electronic-Banking-Verfüger erhielten zum Umstellungstermin neue Zugangsdaten für das Internet-Banking und das Volksbank-Office-Banking. Dieser Bereich hatte bei der Planung die größte Unbekannte dargestellt. In den Wochen nach der Umstellung wurden viele Kundenanfragen zu den neuen Electronic-Banking-Produkten registriert. Die Schulung der Kunden auf das neue Volksbank-Office-Banking und die Installation des Programms erforderten vor allem in den ersten Wochen eine Verstärkung der Hotline-Mannschaft. Aber auch beim Internet-Banking gab es viele Kundenanfragen zu veränderten Funktionen. Im Bereich Meldewesen stellte vor allem die zeitliche Nähe zum Monats-Ultimo eine große Herausforderung dar. Um alle Meldeerfordernisse korrekt abwickeln zu können, waren deshalb für die Meldewesen-Auswertungen einige zusätzliche Testläufe notwendig gewesen. Nach der Umstellung galt es darüber hinaus auch, den bevorstehenden Jahresabschluss zu planen. Selbstverständlich wurden auch in diesem Bereich Testabschlüsse durchgeführt. Nach einem sehr arbeitsintensiven und wirtschaftlich erfolgreichen Jahr 2010 für die Waldviertler Volksbank Horn geht es seit Jahresbeginn 2011 darum, die bestehenden Organisationsstrukturen an die neuen Systeme anzupassen. Um zusätzliche Aufgaben im Bereich der EDV-Administration wahrnehmen zu können und auch den Bereich der internen Organisation neu zu strukturieren, wurden deshalb zusätzliche Mitarbeiter eingestellt. Es ist vor allem der großen Einsatzbereitschaft der Mitarbeiter des ARZ und der Waldviertler Volksbank Horn zu verdanken, dass dieser mutige Schritt erfolgreich in die Tat umgesetzt werden konnte. Trotz Umstellungsstress entstanden bei den vielen Besprechungen und Schulungen auch neue Freundschaften.
ARZ-Migration in Zahlen
Planungsdauer: 13 Monate
Bilanzsumme: 315 Millionen Euro
61 Mitarbeiter in 11 Filialen
Datenübernahme:
27.000 Kundenstämme
32.000 Sparkonten
19.000 Giro- und Darlehenskonten inkl. Daueraufträge und Raten-/Zinsumbucher und dem dazugehörigen Sicherheitensystem
1.300 Sachkonten
2.000 Wertpapierdepots
12.000 Bankomat- und Kundenkarten
3.000 Electronic-Banking-Verfüger
Andreas Stocker

